Festgeld 12 Monate

Sicheres Festgeld für ein Jahr

Auch wenn sich der Finanzmarkt in den vergangenen Jahren in einer Tiefzins-Phase befindet, lassen sich mit Festgeldanlagen gute Gewinne erwirtschaften. In jedem Fall ist eine solche Anlage gut dazu geeignet, die Inflation auszugleichen und allemal besser, als das Geld auf dem Girokonto oder sogar bar zu Hause herumliegen zu lassen.

Sein Festgeld für 12 Monate anzulegen, ist eine durchaus sinnvolle Option, denn angesichts des Zinsniveaus erhält man auch für längere Anlagezeiten kaum höhere Zinsen und so macht es wenig Sinn, sich langfristig, z.B. für 36 Monate zu binden. Den besten Überblick für die Anlageform erhält man, wenn man online einen Zinsvergleich durchführt. Dazu gibt es spezielle Vergleichsrechner, die das Netz durchforsten und aktuelle Zinssätze der relevanten Anbieter herausfiltern, miteinander vergleichen und dann ein Ranking erstellen. So erhält man in Sekundenschnelle ein Gefühl dafür, welche Zinserträge man aktuell für sein Erspartes erwarten kann.

Wo kann ein Haken stecken?

Festgeld

Aber auch bei einem Vergleich der Zinsangebote der verschiedenen Banken sollte man nicht blind den besten Anbieter anklicken und dort sein Geld anlegen, sondern sich intensiver mit der Materie beschäftigen. Denn ein Angebot, das auf den ersten Blick wie das beste Angebot aussieht, kann bei näherem Hinschauen einen Haken haben.

An erster Stelle ist die Einlagensicherung der Anlage zu nennen. Als im Jahr 1974 eine Privatbank in Deutschland selbst pleite ging, zeigte sich, dass die Einlagen der Sparer nicht immer sicher sind. Und spätestens seit der großen Finanzkrise vor ein paar Jahren sind die Verbraucher viel sensibler geworden, was dieses Thema betrifft. Man sollte sehr genau darauf schauen, welcher Teil der Einlage wirklich sicher ist und eben durch die sogenannte Einlagensicherung auch im Falle eines Crashs unantastbar ist.

Die Einlagensicherung

Alle großen und renommierten Kreditinstitute bieten diese Sicherung an. Aber sie gilt bei vielen Banken nur bis zu einer bestimmten Höchstsumme, z.B. 100.000 Euro. Darüber ist das Geld nicht mehr sicher. Wer z.B. eine halbe Million Euro bei einer Bank mit lediglich 100.000 Euro Einlagensicherung als Festgeld für 12 Monate anlegen möchte, der erhält als Wert der Einlagensicherung nur 20 Prozent. Zahlreiche Banken sind einem zusätzlichen Fonds zur Absicherung der Einlagen angeschlossen, so dass sie auch eine höhere Absicherung als die innerhalb der EU vorgeschriebenen 100.00 Euro anbieten können.

Wer wirklich auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte sein Geld unter Umständen auf verschiedene Kreditinstitute aufteilen und somit die maximale Absicherung seiner Einlagen erreichen. Allerdings kann man bei dieser sehr auf Sicherheit bedachten Anlagestrategie dann vielleicht nicht den maximal möglichen Zinsertrag erreichen.

Wenn man aktuelle Festgeldzinsen der verschiedenen Kreditinstitute miteinander vergleicht, dann stellt man deutliche Unterschiede fest und es wird dem Verbraucher bewusst, dass eine solche Gegenüberstellung der Zinsen durchaus großen Sinn macht. Früher war der Markt lange nicht so transparent - heute im Zeitalter des Internets liegen alle Angebote mehr oder weniger offen vor den Augen des Konsumenten und er kann echt und fair vergleichen und so das Maximum aus seinem Geld herausholen.