Festgeldkonto Test

Festgeld: Die besten Anbieter recherchieren

Bei einem Festgeldkonto Test können Sparer gezielt nach einer Geldanlage suchen, mit der sie sich die höchsten Zinsen sichern. Dazu können sie zum Beispiel Vergleichsportale nutzen, die eine Zinsübersicht anzeigen. Auch Finanzzeitschriften informieren über aktuelle Konditionen und besonders interessante, neue Angebote. Bei einem Vergleich verdient auch der Aspekt der Sicherheit Aufmerksamkeit, das gilt aber nur bei Anlagen über 100.000 Euro sowie bei sämtlichen Summen im EU-Ausland.

Zusätzlich kommt den Mindest- und Maximalsummen sowie der Kontoführung Bedeutung bei.

Wichtigster Unterschied: Die Zinshöhe

Festgeldanlagen funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Sparer legen das Geld für eine bestimmte Laufzeit an und kassieren dafür zuvor vereinbarte Zinsen. Deshalb lassen sich die Angebote der Banken leicht vergleichen. Interessierte müssen sich nur für eine Laufzeit zwischen wenigen Monaten und mehreren Jahren entscheiden und dann die Zinssätze der Institute dafür begutachten. Wichtig: Es interessieren immer die konkreten Konditionen für die gewählte Laufzeit. Anleger sollten nicht grundsätzlich zwischen guten und schlechten Geldhäusern unterscheiden. Es gibt zwar Banken, die sich bei allen Laufzeiten durch überdurchschnittlich hohe Zinsen auszeichnen. Es kommt aber auch vor, dass ein Institut bei einem Zeitraum von 2 Jahren als Testsieger das Ranking anführt, für 7 Jahre aber nur einen durchschnittlichen Zinssatz gewährt.

Festgeld

Ein solcher Vergleich lässt sich am besten mit einem Zinsrechner durchführen. Vergleichsportale führen die momentanen Konditionen zahlreicher Institute auf, so entgeht Nutzern kein empfehlenswertes Angebot und sie müssen die Zinssätze nicht aufwendig selbst recherchieren. Für ein passendes Ergebnis müssen Sparer nur zwei Angaben eintippen beziehungsweise aus einer vorgegebenen Liste auswählen: die Höhe der Anlage sowie die gewünschte Laufzeit. Daraufhin erhalten sie eine aktuelle Zinsübersicht angezeigt, oben befinden sich die besten Festgelder. Klicken sie den entsprechenden Link an, können sie sofort die Kontoeröffnung einleiten und sichern sich damit die momentanen Konditionen. Achtung: Die Zinssätze können sich täglich ändern. Wer einen Festgeldkonto Test nutzt und ein Konto erst in einigen Tagen oder Wochen eröffnen will, sollte direkt davor nochmals die Zinsen vergleichen.

Sicherheit, Mindest- und Maximalanlagen, Kontoführung

Viele Sparer entscheiden sich für Festgeldkonten, weil diese ein Höchstmaß an Sicherheit garantieren. Selbst bei einer Bankenpleite verlieren sie kein Geld. Innerhalb der EU haben sich alle Staaten zu einer gesetzlichen Einlagensicherung in der Höhe von 100.000 Euro verpflichtet. Meldet ein Geldhaus Insolvenz an, zahlt das EU-Heimatland die Anlage zurück. Dank dieser Regelung können Sparer auch sorgenfrei ein Konto in den Niederlanden oder in Frankreich führen. Anders sieht es bei Beträgen über 100.000 Euro aus: In diesem Fall empfiehlt sich ein Festgeldkonto Test. Bei Instituten aus allen Ländern sollten Interessierte prüfen, ob Banken einen zusätzlichen Schutz anbieten. Viele Geldhäuser schließen sich zum Beispiel in Verbünden zusammen und gewährleisten die Einlagen gegenseitig. Auch Versicherungsmodelle kommen zum Einsatz. Vorsicht sollten Anleger zudem walten lassen, wenn sie außerhalb der EU ein Konto eröffnen wollen. Sie sollten nachlesen, ob es im entsprechenden Staat auch eine staatliche Absicherung gibt. Zusätzlich sollten sie einschätzen, ob ein Staat diesen Sicherungsmechanismus im Notfall finanzieren kann. Bei Banken in wirtschaftlich instabilen Ländern sollten Sparer lieber Zurückhaltung üben.

Bei einem Festgeldkonto Test sollten Anleger zudem Mindest- und Maximalanlagen berücksichtigen, in beiden Bereichen existieren enorme Unterschiede. Eine Mindestanlage kann zum Beispiel 500 Euro, aber auch 10.000 Euro betragen. Diese Frage interessiert besonders Kleinsparer, Vermögende müssen dagegen auf eine mögliche Obergrenze achten. Manche Banken lassen nur eine Anlage bis 20.000 Euro zu, andere Geldhäuser akzeptieren sämtliche Beträge. Auch hier gilt wie bei den Zinsen: Das lässt sich mit einem Zinsvergleich herausfinden. Da Interessierte die anvisierte Anlagesumme eingeben, zeigt ein Rechner nur die passenden Angebote an. Sollten Sparer die Mindestanlagesumme einer Bank nicht erreichen oder die Obergrenze überschreiten, taucht das Angebot in der Ergebnisliste nicht auf.

Auch die Art der Kontoführung interessiert bei einem Festgeldkonto Test. Kontoführungsgebühren fordert fast keine Bank, es finden sich aber Unterschiede beim Handling der Anlage. Bestenfalls können Kunden das Konto bequem per Online-Banking managen. Wer stattdessen eine Kontoführung per Telefon oder per persönlicher Betreuung in der Filiale vorzieht, sollte entsprechende Institute wählen. Sparer sollten aber bedenken, dass reine Internet-Banken aufgrund der niedrigen Kosten meist die besseren Konditionen offerieren. Sie sollten zudem in die Überlegungen einbeziehen, dass Leistungen wie der postalische Versand von Kontoauszügen in der Regel Gebühren kostet. Für eine Online-Bereitstellung solcher Unterlagen verlangen Banken dagegen kein Geld.