Festzins

Geldanlagen mit Festzins - Sicheres Investment für alle Anlagehorizonte

Spareinlagen mit Festzins sind eine Anlageform für alle, die ein sicheres Investment für kurze, mittlere und längere Zeiträume suchen und dabei Wert auf regelmäßige, langfristig kalkulierbare Zinseinnahmen legen. Wer sich für Festzinssparen entscheidet, kann dies in Form von Einmalanlagen oder Sparplänen tun, die einen Kapitalaufbau mit meist monatlichen Einzahlungen über einen bestimmten Zeitraum erlauben. Festzinsen sind bei solchen Anlageformen zu erzielen, bei denen eine vertragliche Einigung zwischen Kreditinstitut und Kunde über die Höhe der Anlagebetrages, die Dauer der Anlage und den Einzahlmodus getroffen wurde. Beste Zinskonditionen sind in einer Niedrigzinsphase meist dann zu erzielen, wenn der Kunde bereit ist, sich längerfristig an das aktuell niedrige Zinsniveau zu binden. In einer Hochzinsphase tritt die umgekehrte Konstellation ein.

Hier schafft das Kreditinstitut einen Anreiz für kurzlaufende Investments, indem die versprochene Verzinsung bei längerfristiger Bindung sinkt. Neben der Anlagedauer ist die Höhe der Anlagesumme das wichtigste Kriterium für die Höhe der erzielbaren Zinsen.

Als Anbieter von Festzinsanlagen treten nahezu alle Geschäfts- und Genossenschaftsbanken sowie Sparkassen und viele Spezialinstitute wie Autobanken und Banken für Konsumentenkredite auf. Oft stammen attraktive Offerten von Direkt- oder Onlinebanken. Wenn Sie sich einen Überblick über die aktuellen Marktkonditionen für Anlagen mit Festzins verschaffen wollen, ist ein Vergleich der Angebote möglichst vieler Kreditinstitute unverzichtbar. Dazu eignen sich die zahlreichen Online-Vergleichsportale im Internet ebenso wie die Testberichte, die sich in den Publikationen der Organisationen des Verbraucherschutzes und in der Wirtschaftspresse finden. Die Konditionen für Festzinsanlagen variieren von Anbieter zu Anbieter erheblich. Nicht selten sind die Bedingungen nur dann besonders günstig, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. So verlangen manche Kreditinstitute generell eine bestimmte Mindest-Anlagesumme oder gewähren nur dann besonders attraktive Zinsen, wenn eine Mindestgrenze erreicht ist. Nicht selten spielt auch die Anlagedauer bei der Zinsgewährung eine wichtige Rolle. In einigen Fällen werden Vorzugszinsen nur Neukunden und nur für eine gewisse Anlagedauer eingeräumt.

Festzinssparen - Attraktives Investment mit geringem Anlagerisiko

Festgeld

Geldanlagen mit Festzinsen werden häufig als Fest- oder Termingelder bezeichnet. Charakteristisch für ein solches Investment ist, dass eine bestimmte Laufzeit vereinbart ist, vor deren Ablauf der Sparer nicht bzw. nur unter Hinnahme von Vorschusszinsen (Strafzinsen) über sein Guthaben verfügen kann. Soll trotzdem eine vorzeitige Verfügung stattfinden, verliert der Investor den Zinsvorteil, der mit der längerfristigen Bindung des Kapitals verbunden ist. Das hat zur Folge, dass die Verzinsung seiner Anlage auf das Niveau des Tagesgeldes (Sichteinlage) sinkt. Generell fällt die Verzinsung einer Festzinsanlage deutlich höher aus als beim Tagesgeld, bei anderen Sichteinlagen oder beim klassischen Sparbuch. Eine Festzinsanlage bezieht ihre Attraktivität insbesondere daraus, dass die Zinshöhe während der Laufzeit der Anlage garantiert ist. Damit kann der Anleger unabhängig von Schwankungen des Kapitalmarkts mit sicheren Einnahmen in berechenbarer Höhe kalkulieren. Der Festzins lohnt sich daher besonders, wenn ein langfristiger Kapitalaufbau für ein bestimmtes Sparziel geplant ist.

Endet die Laufzeit der Festzinsanlage, ist je nach vereinbartem Vertragsinhalt eine Verlängerung der Geldanlage zu unveränderten oder dem aktuellen Kapitalmarkt angepassten Bedingungen möglich. Wird keine Verlängerungsklausel in den Vertrag aufgenommen, wird das Anlagekapital nebst gutgeschriebenen Zinsen ansonsten zum Vertragsablauf frei und fällig, ohne dass es einer Einlagenkündigung bedarf. Eine besondere Form des Festzinssparens sind die sogenannten Kündigungsgelder. Hier läuft die Anlage zunächst unbefristet. Daher unterliegt der Zinssatz meist den marktbedingten Schwankungen. Will der Kunde jedoch über sein Einlagekapital verfügen, muss er dieses unter Einhaltung der vereinbarten Frist kündigen und dann den Ablauf der Kündigungsfrist abwarten. Nach erfolgter Kündigung wandelt sich das Darlehen für den Rest der Laufzeit bis zum Ablauf der Kündigungsfrist in eine Festzinsanlage um, für die die Verzinsung neu verhandelt werden kann. Eine Festzinsanlage ist mündelsicher gemäß § 1807 des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Die Festzinsanlage ist EU-weit bis zu 100.000,- Euro einlagengesichert. Deutsche Banken besitzen zusätzlich weitergehende Sicherungssysteme.