Geldanlage Festgeld

Festgeld: Geld sicher anlegen

Eine Geldanlage Festgeld empfiehlt sich für alle Sparer, die sichere Kapitalanlagen vorziehen und zugleich mehr Rendite als auf einem Tagesgeldkonto wünschen. Bei der Auswahl eines geeigneten Produkts sollten sie auf zwei Kriterien ein besonderes Augenmerk richten: Erstens sollten sie den Anlagezeitraum gut überlegen und zweitens ein Konto mit einem attraktiven Zinssatz aussuchen.

Den optimalen Anlagezeitraum wählen

Sparer können ein Festgeldkonto für 6 Monate, aber auch für 10 Jahre abschließen. Dazwischen finden sich viele Zwischenschritte. Welcher Zeitraum sich empfiehlt, hängt zum einen von der eigenen Finanzplanung ab. Wie der Begriff Festgeld besagt, können Anleger erst am Ende der Laufzeit wieder über ihr Kapital verfügen. Vorzeitig lässt sich ein solches Konto höchstens gegen eine hohe Gebühr kündigen. Deswegen sollten sie sich sicher sein, dass sie ihr Geld bis dahin nicht benötigen. Im Zweifelsfall sollten sie lieber einen kürzeren Zeitraum wählen oder weniger Kapital anlegen und stattdessen eine gewisse Summe auf einem stets flexiblen Tagesgeldkonto parken.

Festgeld

Zum anderen hängt die optimale Laufzeit von den aktuellen Zinsen sowie der kommenden Entwicklung ab. Bei einem momentan niedrigen Zinsniveau und wahrscheinlicher Steigerungen in den nächsten Monaten oder Jahren sollten Anleger kürzere Zeiträume bevorzugen. Dann können sie bei gestiegenen Zinssätzen erneut eine Geldanlage Festgeld abschließen und profitieren von den besseren Konditionen. Andernfalls haben sie ihr Geld zu einem geringen Zinssatz für lange Zeit angelegt und ärgern sich. Bei einem attraktiven Zinsniveau sollten Sparer dagegen zu längeren Laufzeiten von mehreren Jahren tendieren. So sichern sie sich auch bei zwischenzeitlich sinkenden Renditen weiterhin hohe Erträge.

Um die richtige Entscheidung treffen, sollten Anleger die Marktsituation einschätzen können. Die Attraktivität eines Zinsniveaus lässt sich im Vergleich zur Inflationsrate bewerten. Die Inflationsrate zeigt an, um wie viel Prozent jährlich die durchschnittlichen Kosten für den Lebensunterhalt steigen. Eine Geldanlage Festgeld sollte mindestens diesen Wert erbringen, ansonsten verlieren Sparer mit ihrem Investment an Kaufkraft. Bestenfalls liegt ein Zinssatz deutlich über der Preissteigerungsrate, nur so lässt sich das Vermögen nachhaltig mehren. Zudem interessieren Prognosen über die künftige Zinsentwicklung, dafür empfiehlt sich beispielsweise ein Blick in den Wirtschaftsteil von Zeitungen. In der Regel können Experten einigermaßen genau abschätzen, ob die Europäische Zentralbank die Leitzinsen in absehbarer Zeit deutlich senkt oder erhöht. An diesen Leitzinsen orientieren sich alle Banken, deswegen kommt ihnen eine wichtige Bedeutung zu.

Die Konditionen vieler Anbieter vergleichen

Neben solchen grundlegenden Überlegungen sollten Interessierte einen konkreten Zinsvergleich anstellen. Ein Blick auf verschiedene Bankangebote zeigt, welche großen Zinsdifferenzen am Markt existieren. Die Unterschiede können beim gleichen Anlagezeitraum ein Prozentpunkt und mehr betragen. Niemand sollte aus Bequemlichkeit einfach bei seiner Hausbank ein Festgeldkonto eröffnen und sich mit einem eventuell viel zu geringen Zinssatz begnügen. Stattdessen sollten Sparer einen Festgeld-Rechner bemühen, der die aktuellen Konditionen möglichst vieler Institute berücksichtigt.

In diesen Rechner geben Interessierte die beiden wichtigsten Eckdaten ein: die Anlagesumme und die Laufzeit. Auf dieser Basis berechnet eine solche Vergleichsseite die besten Angebote. Das erspart Verbrauchern eine mühsame Recherche. Ein Zinsrechner berücksichtigt nicht nur mit einer Eingabe viele Produkte, sondern auch mögliche Mindestanlagesummen und unterschiedliche Zinssätze für verschiedene Beträge. Zugleich können Vergleichende weitere Konditionen ersehen, zum Beispiel die Häufigkeit der Zinszahlungen. Nach der Auswahl müssen Anleger nur noch die Geldanlage Festgeld abschließen. Dazu drucken sie in der Regel ein Antragsformular aus und lassen auf einer Postfiliale ihre Identität bestätigen, sofern sie bei dieser Bank noch kein Konto oder eine andere Anlageform führen.