Zinsen für Festgeld

Die beste Festgeldanlage im Bankenvergleich

Die Zinsen für Festgeld machen es zu einer lohnenden Geldanlage. Sie hängen vom volkswirtschaftlichen Zinsbarometer, von der Laufzeit und von der Geschäftspolitik der jeweiligen Bank ab. Wieviel Zinsen gezahlt werden, lässt sich gut im Internet recherchieren. Am besten dafür geeignet sind auf Festgeldvergleiche spezialisierte Finanzportale. Günstige Angebote sind schnell herausgefiltert.

Wer wissen möchte, welche Bank die besten Zinsen für Festgeld zahlt, sollte aber nicht nur Zinssätze vergleichen. Der Vergleich muss mehrere Kriterien berücksichtigen. Das beste Festgeldkonto ist nicht unbedingt das mit den höchsten Guthabenzinsen, sondern jenes, welches den Zielen des Anlegers bestmöglich gerecht wird.

Der Privatanleger muss seine Geldanlagen auf verschiedene Anlageklassen verteilen, unterschiedliche Fälligkeiten wählen und mit den Erträgen der Anlage kalkulieren. Wer sichere Erträge bevorzugt und sein Kapital während einer bestimmten Laufzeit nicht benötigt, hat mit Festgeld eine gute Wahl getroffen. Festgelder gehören zu den Bankeinlagen und sind sichere Anlagen. Für Festgelder gibt es unterschiedliche Bezeichnungen. Weil sie zu einem bestimmten Termin fällig werden, sind sie als Termingelder definiert. Bei einigen Banken und Sparkassen sind Festgeldkonten vom Charakter her Spareinlagen und werden als Festzinssparen geführt.

Wie funktionieren Festgelder?

Festgeld

Festgeld wird für einen gewissen Zeitraum angelegt, in dem der Kontoinhaber nicht über sein Geld verfügen kann. Er erhält dafür vom Bankinstitut einen angemessenen Zinsertrag. Die Zinsen werden entweder jährlich ausgezahlt oder erst am Ende der Laufzeit gebucht. Sie liegen größtenteils über der Verzinsung von Tagesgeldanlagen. Die Zinsgutschrift erfolgt auf einem Referenzkonto, beispielsweise dem Giro- oder Tagesgeldkonto, oder verbleibt bis zum Laufzeitende auf dem Festgeldkonto. In diesem Fall profitieren Anleger vom Zinseszinseffekt, der sich mit zunehmender Vertragsdauer rentierlicher auswirkt. Die Laufzeiten von Festgeldern liegen zwischen 1 Jahr und 10 Jahren. Es werden auch kürzere Vertragslaufzeiten ab 1 Monat angeboten. Die meisten Angebote beziehen sich auf einen mittelfristigen Anlagehorizont von 1 bis 5 Jahren.

Verbraucher sollten nur Gelder anlegen, auf die sie während der Festlegungsdauer nicht angewiesen sind. Eine vorzeitige Verfügung über die Festgeldanlage ist möglich, bringt dem Privatanleger aber Nachteile. Er verliert entweder die gesamten Zinsen oder zumindest den Teil, der ihm für die restliche Laufzeit zugestanden hätte. Eine Reihe von Banken berechnet für die vorzeitige Kündigung zusätzlich Strafgebühren. Bei Direktbanken kann eine außerplanmäßige Auflösung des Festgeldkontos grundsätzlich ausgeschlossen sein. Die vorfristige Kündigung ist hier eine Einzelfallentscheidung und muss schriftlich beantragt werden. Zuzahlungen sind während der Festlegungsfrist generell unmöglich.

Welche Kriterien sollten Festgeldanleger außerdem beachten?

An erster Stelle ist die Sicherheit der Festgeldanlage zu nennen. Die Frage, welcher Einlagensicherung das kontoführende Kreditinstitut angehört, ist nicht nur in Zeiten von Finanzkrisen eine äußerst wichtige Fragestellung. Gesetzlich sind im Falle einer Bankenpleite EU-weit pro Kreditinstitut und Person 100.000 Euro abgesichert. Diesen Mindestschutz bieten alle EU-Banken. Vorteilhafter sind Sicherungssysteme, die über 100.000 Euro hinausgehen. Sparer, die mehr Geld festlegen möchten, sollten ihre Einlagen auf verschiedene Institute und Bankengruppen verteilen. Auf der Internetseite der einzelnen Bankhäuser müssen sich klare Aussagen darüber befinden, welchem Einlagensicherungssystem das Institut angehört. Sicherheit geht bei fest verzinsten Kapitalanlagen vor.

Darüber hinaus gibt es weitere Kriterien für die Auswahl eines Festgeldanbieters, beispielsweise die Einlagenhöhe mit der dazugehörigen Verzinsung. Die Mindestanlagesumme beträgt meist 500 Euro. Höchstanlagesummen sind nur bei wenigen Banken vorgegeben. Kunden sollten sich informieren, bis zu welcher Anlagesumme der jeweilige Zinssatz gilt. Eventuell handelt es sich um ein zeitlich befristetes Sonderangebot oder einen Zinszuschlag für Neukunden. In den Internetvergleichen ist darauf zu achten, dass keine Angebote für Festgelder enthalten sind, bei denen das Geld in Kombi-Produkte mit Investmentfonds fließt. Anleger erhalten sonst die hohen Zinsen nur für die Hälfte ihres Anlagebetrages.

Ausschlaggebend für die Wahl eines Festgeldkontos sind neben den Zinsen seine Sicherheit und die vom Anleger gewünschte Liquidität. Die Alternative zu Festgeldanlagen sind Tagesgeldkonten oder Sparbriefe. Für Tagesgeldkonten spricht ihre höhere Flexibilität, weil sie ständig verfügbar sind. Sparbriefe sind dagegen unflexibel, weil unkündbar, bieten aber eine höhere Verzinsung. Überdies sollten für Festgelder keine Zusatzkosten anfallen.

Welche Vorteile weisen Festgeldanlagen auf?

Diese Konten haben eine fest vereinbarte Laufzeit und ihr Zinssatz wird während der Vertragsdauer garantiert. Eine kostenlose Kontoführung ist bei fast allen Banken selbstverständlich. Einige Banken bieten die automatische Vertragsverlängerung an, der Kunde muss sich also nicht extra darum kümmern. Das kann jedoch zum Nachteil werden, wenn die Konditionen in der Zwischenzeit gesunken sind. Höchste Zinsen für Festgeld zahlen die Direktbanken. Sie geben ihren Verwaltungskostenvorteil gegenüber Filialbanken in Form besserer Konditionen an die Kunden weiter. Bei Anbietern ohne Mindestanlagesumme profitieren Sparer bereits ab dem 1. Euro von den Anlagezinsen. Geldanleger können gut mit den Festgelderträgen planen.

Fazit

Nutzen Sie für Ihre Festgeldanlagen einen seriösen Bankenvergleich im Internet. Aktuelle Vergleiche finden sich auf unabhängigen Finanzportalen, die die Anbieter nach der Höhe der Zinsen für Festgeld sortieren. Dort kann man berechnen, wie hoch der Zinsgewinn ist und erfahren, welches Finanzinstitut die attraktivsten Konditionen bietet. Informationen, wie die Einlagen bei Bankeninsolvenzen geschützt sind, sollten Sie bei Ihrer Entscheidung nicht vernachlässigen. So profitieren Sie ohne Verluste von aussichtsreichen Zinsen für Ihr Festgeld.